Dein Weg zur passenden Yoga Ausbildung.
Yoga Teacher Training
Yoga Grundausbildung
Yogalehrer Ausbildung
Vielleicht spürst du den Wunsch, tiefer in die Welt des Yoga einzutauchen.
Und vielleicht hast du bereits verschiedene Ausbildungsangebote angeschaut – und gemerkt, dass mit der Vielfalt nicht nur Klarheit entsteht, sondern auch Unsicherheit.
Begriffe wie Yoga Teacher Training, Yoga Grundausbildung oder mehrjährige Yogalehrer-Ausbildungen tauchen immer wieder auf – doch was steckt eigentlich dahinter und worin unterscheiden sie sich?
Auf dieser Seite findest du Einblicke in unsere Yoga Grundausbildung, Hintergrundwissen zu den verschiedenen Ausbildungsformen sowie Impulse, die dich dabei unterstützen, für dich stimmige Entscheidungen zu treffen.
Und wenn du dich lieber im persönlichen Austausch orientierst: Melde dich gerne bei uns. Wir kennen die Yoga-Landschaft in der Schweiz gut und nehmen uns Zeit für deine Fragen.
Fragen zu unserer Yoga Grundausbildung
Ist die Yoga Grundausbildung ein 200h Yoga Teacher Training?
Unsere Ausbildung umfasst 250 Präsenzstunden und entspricht damit mindestens dem Umfang eines klassischen 200h Teacher Trainings.
Im Unterschied zu manchen internationalen Kurzformaten verstehen wir die Grundausbildung jedoch als fundiertes erstes Ausbildungsjahr. Sie legt ein tragfähiges Fundament – fachlich wie persönlich – und kann an weiterführende Ausbildungsstufen bis hin zum Diplom des Schweizer Yogaverbandes angerechnet werden.
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ja. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat über 250 absolvierte Präsenzstunden. Die unterrichteten Inhalte sind darin aufgeführt. Das Zertifikat wird vom Schweizer Yogaverband und uns als Ausbildungsleiter unterzeichnet.
Darf ich nach der Grundausbildung Yoga unterrichten?
In der Schweiz ist der Beruf Yogalehrer:in nicht geschützt. Grundsätzlich kann jede Person Yoga unterrichten – mit oder ohne Ausbildung.
Mit der Grundausbildung verfügst du über eine solide Basis. Gleichzeitig verstehen wir sie als Beginn eines Weges: Das Weitergeben von Yoga wächst aus der eigenen Praxis und Erfahrung. Es ist ein Prozess, der sich über mehrere Jahre entfaltet. Mit der Zeit vertieft sich das Verständnis, erste Unterrichtserfahrungen entstehen, und Schritt für Schritt entwickelt sich Sicherheit und Klarheit in der Rolle als Lehrperson. Yoga ist dabei nicht nur etwas, das vermittelt wird – sondern ein Weg der eigenen Erfahrung und Entwicklung.
Wie geht es nach der Grundausbildung weiter?
Die Grundausbildung ist bewusst als erster Schritt aufgebaut, der den Fokus auf deine eigene Praxis und das Eintauchen in die verschiedenen Aspekte des Yoga legt.
Wenn du deinen Weg weiter vertiefen möchtest, kannst du in weiterführende Ausbildungsstufen vom Schweizer Yogaverband und der Yoga University einsteigen. Mit der zweiten Stufe erreichst du 500 Ausbildungsstunden und erfüllst die Voraussetzungen für die Aufnahme in den Schweizer Yogaverband – inklusive Krankenkassenanerkennung, Berufshaftpflichtversicherung sowie weiterer berufsspezifischer Vorteile.
Mit einer anschliessenden zweijährigen Vertiefung (720 Stunden) an der Yoga University hast du zudem die Möglichkeit, das Diplom des Schweizer Yogaverbands zu erlangen, das von der Europäischen Yoga Union (EYU) anerkannt ist.
Es steht dir also alles offen: Yoga einfach für dich persönlich weiter zu vertiefen in deiner eigenen Praxis, die du nach der Grundausbildung selbständig weiterentwickeln kannst – oder dich Schritt für Schritt auf den Weg als Yogalehrerin oder Yogalehrer zu begeben.
Ist das Zertifikat in Yogastudios und Fitnesscentern anerkannt?
Heute ist es üblich, dass Absolvent:innen nach einer einjährigen Ausbildung mit mindestens 200 Stunden erste Unterrichtserfahrungen sammeln. Mit unserem Zertifikat über 250 Ausbildungsstunden erfüllst du erfahrungsgemäss die Anstellungskriterien von Fitnessstudios und anderen Kursanbietern im Bereich Yoga. Bei Bewerbungen spielen jedoch – wie überall – auch die persönliche Reife und die Unterrichtskompetenz eine entscheidende Rolle.
Gleichzeitig möchten wir betonen, dass wir das Weitergeben von Yoga im Sinne einer längerfristigen Entwicklung verstehen. Eine vertiefte eigene Praxis, kontinuierliches Lernen und auch Zeiten des Rückzugs sind wesentliche Bestandteile dieses Weges – ganz im Sinne der Qualitätsstandards des Schweizer Yogaverbands.
Auch wenn es möglich ist, bereits nach einem Jahr zu unterrichten und erste Erfahrungen zu sammeln, verstehen wir die Ausbildung zur Yogalehrerin oder zum Yogalehrer nicht als abgeschlossen. Wir empfehlen, den Weg schrittweise weiterzugehen und die eigene Praxis sowie das Verständnis von Yoga kontinuierlich zu vertiefen.
Was unterscheidet eure Yoga Ausbildung von einem klassischen 200h Yoga Teacher Training?
Unsere Grundausbildung ist als bewusstes, einjähriges Fundament angelegt.
Wir legen Wert auf Tiefe statt Schnelligkeit. Die Ausbildung soll nicht „abschliessen“, sondern einen Weg eröffnen:
- eine stabile, eigenständige Praxis entwickeln
- Yoga in seiner Vielschichtigkeit verstehen
- persönliche Prozesse reflektieren
- Schritt für Schritt in die Rolle als Lehrperson hineinwachsen - sofern man das überhaupt möchte
Die Reise beginnt hier – und kann sich über weitere Ausbildungsstufen hinweg vertiefen.
Muss ich später Yoga unterrichten wollen?
Nein.
Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die Yoga vertieft erfahren möchten – ganz unabhängig davon, ob sie später unterrichten wollen oder nicht. Gleichzeitig entsteht eine Basis, auf der sich ein möglicher Unterrichtsweg Schritt für Schritt entwickeln kann.
Yoga ist weit mehr als etwas, das man lernt, um es weiterzugeben – es ist ein Weg, den man selbst geht. Die Praxis kann dir helfen, mehr Klarheit zu finden, dich selbst besser zu verstehen und bewusster durchs Leben zu gehen. Ganz gleich, in welche Richtung dein Weg dich führt – Yoga kann dich dabei unterstützen und stärken.
Allgemeine Informationen zu Yoga Ausbildungen in der Schweiz
Wie haben sich Yoga Ausbildungen entwickelt?
Ursprünglich wurde Yoga nicht in Form von Ausbildungen vermittelt. Der Weg entstand in der direkten Beziehung zwischen Schüler und Lehrer. Man lernte über Jahre hinweg – durch Praxis, Erfahrung und persönliche Begleitung. Es gab keine festen Stundenmodelle oder Zertifikate.
Mit der Verbreitung von Yoga im Westen entstanden ab dem 20. Jahrhundert erste strukturierte Unterrichtsformen. Später wurden daraus auch Ausbildungen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
In den letzten Jahrzehnten haben sich verschiedene Systeme entwickelt. International ist vor allem das sogenannte "200h Yoga Teacher Training" bekannt geworden, wie es beispielsweise von der Yoga Alliance geführt wird. Dabei handelt es sich um ein verbreitetes Format, das eine erste Grundlage für das Unterrichten schaffen soll.
Parallel dazu haben sich in Europa eigene Ausbildungswege entwickelt. Der Schweizer Yogaverband versteht Yoga bewusst als längerfristigen Entwicklungsweg und bietet eine 4-jährige Yogalehrer-Ausbildung an.
Heute existieren verschiedene Modelle nebeneinander – von kompakten Kurzformaten bis hin zu mehrjährigen Ausbildungswegen. Für Interessierte ist es daher nicht immer einfach, den Überblick zu behalten und den eigenen Weg zu finden.
Unsere Yoga Grundausbildung versteht sich als fundierter Einstieg in diesen Weg. Sie vermittelt eine solide Basis und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, sich in weiterführenden Ausbildungsstufen zu vertiefen.
Wie sind internationale Standards wie das 200h Yoga Teacher Training einzuordnen?
In den letzten Jahren hat sich weltweit vor allem das sogenannte "200h Yoga Teacher Training" etabliert, wie es beispielsweise von der Yoga Alliance geführt wird. Dieses Modell bietet eine einfache und international verständliche Orientierung und hat wesentlich dazu beigetragen, Yoga-Ausbildungen zugänglicher zu machen.
Gleichzeitig ist dieses System stark von der Entwicklung des globalen Yoga-Marktes geprägt. Die Nachfrage nach Ausbildungen ist gewachsen – und mit ihr auch das Angebot. Das 200h-Format hat sich dabei als eine Art Mindeststandard etabliert, der einen Einstieg ins Unterrichten ermöglicht.
Wichtig zu verstehen ist: Die Yoga Alliance ist ein Register, kein Ausbildungsinstitut. Sie definiert grundlegende Rahmenbedingungen, begleitet jedoch nicht die inhaltliche Tiefe oder den individuellen Ausbildungsweg im Detail. Entsprechend kann die Qualität der einzelnen Ausbildungen unterschiedlich ausfallen.
Aus unserer Sicht bildet eine Ausbildung in diesem Umfang eine erste Grundlage – jedoch noch keinen abgeschlossenen Weg. Yoga lässt sich nicht in einer bestimmten Anzahl Stunden "fertig" erlernen. Das Weitergeben von Yoga entwickelt sich über Zeit, durch eigene Praxis, Erfahrung und kontinuierliches Lernen.
Wofür steht der Schweizer Yogaverband?
Der Schweizer Yogaverband (SYV) ist ein Berufsverband für Yogalehrer:innen in der Schweiz. Er setzt sich dafür ein, Yogalehrer:innen in der Ausübung ihres Berufs zu unterstützen und die Qualität im Yogaunterricht langfristig zu sichern.
Seit über 30 Jahren engagiert sich der Verband für fundierte Ausbildungen, klare Qualitätsstandards und eine nachhaltige Entwicklung des Yoga im beruflichen Kontext.
Mit der Yoga University in Villeret verfügt der Verband über eine eigene Ausbildungsschule. Dort wird unter anderem die vierjährige Yogalehrerausbildung angeboten. Gleichzeitig besteht ein stufenweiser Ausbildungsweg: Dieser beginnt mit einer Yoga Grundausbildung wie unsere und kann über weiterführende Module bis hin zum Diplom ausgebaut werden.
Eine Mitgliedschaft im Schweizer Yogaverband ist ab einer Ausbildung von mindestens 500 Stunden und einer mindestens zweijährigen Ausbildungsdauer möglich. Sie ist mit verschiedenen beruflichen Vorteilen verbunden, wie beispielsweise der Krankenkassenanerkennung, berufsspezifischen Versicherungen sowie der Einbindung in ein professionelles Netzwerk.
Der Schweizer Yogaverband ist zudem Mitglied der European Yoga Union (EYU), einem Zusammenschluss europäischer Yogaverbände, der sich für qualitativ hochwertige und fundierte Yoga-Ausbildungen in Europa einsetzt.
Online- und Hybrid-Ausbildungen im Yoga
Seit der Pandemie sind Online- und Hybrid-Ausbildungen im Yoga stark gewachsen. Sie bieten zeitliche Flexibilität und einen niederschwelligen Zugang – und für bestimmte Inhalte können digitale Formate durchaus sinnvoll sein. Gleichzeitig stellt sich die Frage, was eine fundierte Yoga-Ausbildung wirklich ausmacht.
Yoga ist nicht nur ein theoretisches Wissen, das man vermittelt bekommt. Es ist ein Erfahrungsweg, der sich über den Körper, die Atmung, die Wahrnehmung und die persönliche Entwicklung entfaltet. Diese Prozesse geschehen im direkten Erleben – im gemeinsamen Üben, im Austausch, im persönlichen Feedback und im geschützten Raum einer Gruppe.
Gerade in der Ausbildung spielen feine Beobachtung, unmittelbare Begleitung und die Entwicklung einer authentischen Lehrpersönlichkeit eine zentrale Rolle. Das Weitergeben von Yoga entsteht aus der eigenen Praxis und aus der Beziehung – zu sich selbst und zu anderen. Diese Dimension lässt sich nur begrenzt über einen Bildschirm erfahren.
Nicht, weil digitale Formate grundsätzlich keinen Platz haben – sondern weil wir die Ausbildung zur Yogalehrerin oder zum Yogalehrer als Entwicklungsweg verstehen, der Zeit, Begegnung und persönliche Begleitung braucht.
In einer Zeit, in der vieles schnell und kurzfristig verfügbar ist, möchten wir bewusst einen anderen Weg gehen: einen Weg der Vertiefung, der Erfahrung und der nachhaltigen Entwicklung.
Wie findest du die für dich richtige Yoga Ausbildung?
Inspirierende Fragen für die Wahl der richtigen Yoga Ausbildung.
- Warum möchte ich diese Ausbildung machen – wirklich?
Geht es um persönliche Entwicklung, um den Wunsch zu unterrichten, um eine Veränderung im Leben – oder auch um ein Bedürfnis nach Orientierung? - Bin ich bereit, mich über längere Zeit verbindlich auf diesen Weg einzulassen?
Oder suche ich eher etwas Inspirierendes für zwischendurch? - Wie gehe ich mit Unsicherheit, Feedback und persönlicher Entwicklung um?
Eine Ausbildung ist nicht nur angenehm – sie fordert auch heraus. - Bin ich bereit, meine eigene Praxis zu vertiefen – auch ausserhalb der Ausbildung?
Oder erwarte ich, dass „die Ausbildung“ mich trägt? - Möchte ich unterrichten – oder möchte ich einfach tiefer in Yoga eintauchen?
Beides ist möglich, und oft entsteht der Wunsch zu unterrichten erst im Verlauf der Ausbildung. - Wie wichtig ist mir Tiefe im Vergleich zu Tempo?
Möchte ich schnell ein Zertifikat – oder bin ich bereit, mir Zeit zu geben? - Welche Erwartungen bringe ich mit – und bin ich bereit, diese auch zu hinterfragen?
Eine Ausbildung kann inspirieren, aber sie ersetzt nicht den eigenen Weg. - Was bedeutet Yoga für mich heute – und bin ich offen, dass sich dieses Verständnis verändern darf?
Am Ende geht es vielleicht um diese eine Frage:
Suche ich eine Ausbildung – oder bin ich bereit für einen Weg?
Worauf solltest du bei der Wahl einer Yoga Ausbildung achten?
- Wie wird Yoga verstanden?
Wird Yoga als Technik vermittelt – oder als Weg, der persönliche Entwicklung einschliesst? - Wie viel Raum gibt es für eigene Erfahrung?
Kannst du Dinge wirklich erleben und integrieren – oder geht es vor allem um Inhalte? - Wie wird begleitet?
Wirst du gesehen, erhältst du persönliches Feedback – oder bleibst du eher anonym? - Welche Haltung steht hinter der Ausbildung?
Geht es darum, möglichst schnell auszubilden – oder darum, dich über Zeit zu entwickeln? - Wie wird mit Zeit umgegangen?
Ist die Ausbildung so gestaltet, dass Entwicklung möglich ist – oder sehr verdichtet? - Wie entsteht Unterrichtskompetenz?
Darf sie wachsen – oder wird sie „vermittelt“? - Wie stimmig fühlt sich das Ganze für dich an?
Neben allen Fakten: Spürst du Vertrauen? Resonanz? Klarheit?
Und natürlich auch die Rahmenbedingungen
Neben all diesen inhaltlichen Fragen spielen auch die äusseren Faktoren eine Rolle:
- Ausbildungsdauer und Stundenumfang
Passt der zeitliche Rahmen zu deinem Alltag – und lässt er genügend Raum für Integration? - Format (Präsenz, hybrid, online)
Unterstützt die Form dein Lernen und deine persönliche Entwicklung? - Kosten
Stehen Preis und Umfang für dich in einem stimmigen Verhältnis? - Die Lehrpersonen
Welche Erfahrung bringen sie mit? Wie lange unterrichten sie bereits? Und vor allem: Spricht dich ihre Art an, Yoga zu vermitteln?
Ein letzter Gedanke
Eine Yoga-Ausbildung ist mehr als eine Entscheidung für ein Format oder ein Zertifikat.
Es ist eine Entscheidung für einen Weg, der dich über längere Zeit begleitet – in deiner Praxis, in deinem Verständnis und oft auch in deinem Leben.
Nimm dir die Zeit, genau hinzuspüren, was für dich stimmig ist.